Wiederkehrende Breiten schaffen Ruhe. Ordnen Sie Türen, Klappen und Schubkästen in harmonischen Proportionen, etwa nach Drittelungen oder goldener Teilung. Stimmen Sie Höhen auf Sockel und Decke ab, damit Linien durchlaufen. Testen Sie Varianten mit Klebeband am realen Ort, bevor gebohrt wird.
Eine feine Schattenfuge trennt Möbel vom Baukörper, lässt Sockel schweben und verzeiht Unebenheiten. Kombiniert mit warmweißer, dimmbarer LED entsteht dezente Orientierung und stimmungsvolles Abendlicht. Vermeiden Sie sichtbare Punktquellen; diffuse Bänder hinter Profilen sorgen für weiches Streulicht ohne harte Kanten.
Schmale Rahmen, helle Oberflächen und deckenhohe Module strecken Wände optisch. Offene Nischen an den richtigen Stellen verhindern Monotonie. Nutzen Sie Schiebetüren, wo Drehtüren stören würden, und integrieren Sie Spiegel dort, wo Blickachsen Räume erweitern, ohne Effekthascherei zu betreiben.
Listen Sie Inhalte, messen Sie Kisten, fotografieren Sie Ecken. Skizzieren Sie grob, wo häufig genutzte Dinge auf Greifhöhe landen und Schweres unten ruht. Mit dieser Vorbereitung werden Angebote präziser, und Ihr Gegenüber versteht die Intention hinter jeder Fuge, Kante und Nische.
Verteilen Sie Budget auf Fronten, Beschläge und Innenausstattung, statt alles gleichmäßig zu kürzen. Mockups aus MDF prüfen Ergonomie, bevor edle Materialien geschnitten werden. Fixieren Sie Meilensteine und Abnahmen, um Nachträge zu vermeiden, und halten Sie Reserven für unerwartete bauliche Überraschungen bereit.